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Rom 2011 – Und wieder lacht die Sonne

Der Leistungskurs Deutsch begab sich auch in diesem Jahr wieder auf literarische Spuren durch Italiens Metropole und darüber hinaus. Wir blickten aber nicht nur wie der alte Herr Geheimrat Goethe vom Pincio aus auf Silhouette von Rom, sondern wandelten auf Seumes Spuren – jedoch nicht bis Syrakus – lauschten Rilkes und Hans Christian Andersens literarischen Eindrücken über Rom.

Da wir natürlich spüren wollten, wie sich ein Künstler in Rom fühlte und fühlt, musste ein Kaffee im „Café Greco“ sein – auch wenn wir heute noch beim Gedanken an den Preis sehr tief Luft holen müssen.

Begegnungen der dritten Dimension gab es natürlich auch, vor allem nachts 0:30 Uhr vor dem Hotel. Aber hier schweigt der Kreis der Eingeweihten besser.

Rom – das war wieder ein Erlebnis. Es soll sogar extremen Widerstand gegen den Rückflug ins verregnete Berlin gegeben haben, wird erzählt.

A. Greif (Kursleiterin)

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Stralsund 2011

Unsere Kursfahrt fand vom 20.- 24. Juni 2011 in Stralsund an der Ostsee statt. In diesen 4 Tagen erfuhren wir viel Wissenswertes über diese Stadt und die Ostsee. Beim Besuch der Marienkirche haben wir den knapp 100 Meter hohen Kirchturm bestiegen und die tolle Aussicht über die Stadt genossen.Am Dienstag fuhren wir mit der Fähre nach Hiddensee, um das Ferienhaus von Gerhart Hauptmann zu besichtigen und in der Ostsee baden zu gehen. Im Ozeaneum lauschten wir u. a. den Gesängen der Wale und beobachteten Pinguine. Auch im Meereskundemuseum haben wir sehr viel Interessantes über die Fauna der Ost- und Nordsee erfahren. Der Spaziergang mit dem Nachtwächter durch die Altstadt in Stralsund am Mittwochabend war sehr informativ und lustig. Den Abschluss unserer Kursfahrt bildete am Donnerstag unser Grillabend.

Im Allgemeinen verbrachten wir eine sehr interessante und erlebnisreiche Woche.

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Weimar selbst entdeckt

Am 1. Juli hatten wir Zeit, spontan getrennt Weimar zu erkunden.

Nach dem Wohnhaus Schillers und dem Gartenhaus Goethes sind wir zu der Sonderausstellung „Augengespenst und Urphänomen“ zum 200. Jahrestag von Goethes Farbenlehre gegangen. Dies war nach den ganzen „Bitte nicht berühren“-Schildern in den letzten Tagen mal eine sehr abwechslungsreiche Ausstellung, in der man in Experimenten entweder Goethes Theorien selbst erfahren oder seine Experimente sogar selbst wiederholen konnte. Natürlich konnte man auch viele historische Stücke sehen, die ausschließlich zum Bewundern da waren. Goethe forschte mehr als 40 Jahre an seiner Farbenlehre. Er beobachtete die Farbentstehung in der Natur und untersuchte die psychologische Wirkung einzelner Farben auf die Menschen. Er gab zum Beispiel Empfehlungen für die Gestaltung von Zimmern und Kleidung.

In der Ausstellung wurde das subtraktive Farbsystem dem additiven gegenübergestellt und man konnte sehr schön die Unterschiede zwischen Goethes und Newtons Farbtheorie nachvollziehen. Bei Goethe steht nicht die mathematisch-physikalische Beschreibung der Farben, sondern ihre Wirkung auf den Menschen im Vordergrund.

Da wir durch die vielen Experimente mit den Augen sehr ermüdet waren und da eine Menge Zeit verbracht hatten, war danach ein großer leckerer Eisbecher fällig.

K. Kurella

 

Weimar 2010

Fast ist es schon zur Tradition geworden, dass der Leistungskurs Deutsch mit Frau Greif einige Tage seines Kursdaseins in Weimar weilt. Goethe, Schiller und Co. lässt sich viel besser begreifen, wenn man vor Ort ist, wie die literarischen Zeugnisse belegen.
 

Kursfahrt nach Italien 2010natur

(Bilder in der Galerie)

Wir schreiben das Datum 24.06.2010. Schüler des Leistungskurses Latein der 12. und 13. Jahrgangsstufe, sowie aus den Lateinkursen der E-Phase trafen sich am Flughafen Schönefeld mit dem Ziel Neapel. Nach der Durchzählung durch unsere Reiseführer Fr. Beyer und Herr Dr. Jansen begann das Einchecken, inklusive Warten, Warten und Warten. Die Spannung stieg. Die ersten Fluggeängstigten ergaben sich den Strömen aus Angstschweiß, Ablenkungs- bzw. Betäubungsmitteln und Singsängen von optimistischen Phrasen, die meist die statistisch hohe Sicherheit des Fliegens beinhalteten. Doch bestätigte sich die Statistik und der Haufen von Lateininteressierten erreichte sicher den Flughafen von Neapel bei schönstem Sonnenschein, gepaart mit den atemberaubenden Eindrücken der zuvor gesehenen Alpen und der Amalfiküste aus tausenden von Metern Höhe. Endlich in Sorrent angekommen führten uns unsere aufgebrauchten Energievorräte in den nächsten Supermercator. Dort deckten wir uns mit Brot, Pasta und Hopfenkaltschale ein. Mit gut gefüllten Taschen und leerem Magen legten wir mithilfe des Busses die letzte Etappe zu den Bungalows zurück. Erschöpft und müde, aber glücklich ließen wir den Abend mit einem Gasthausbesuch in unserer Bungalowanlage Santa Fortunata ausklingen.

Am nächsten Morgen erblickten wir die wunderschöne Bucht des Golfo di Napoli, wie sie im leichten morgendlichen Nebel vor uns lag und nur langsam den Blick auf den Vesuv preisgab. Gestärkt durch ein italienisches Frühstück, das zumeist aus Mortadella, italienischem Brot und als Krönung italienischen Tomaten bestand, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof von Sorrent. Obwohl nicht so organisiert wie in Deutschland, waren die einzelnen Verkehrsbetriebe doch organisiert genug, um zu streiken. Sie streikten und der Plan musste geändert werden. Unser neues Ziel lautete nun Paestum, das wir nach einer turbulenten Fahrt mit dem Bus entlang der Amalfiküste erreichten, wobei einige bei dieser Fahrt an Gewicht verloren. Das muss wohl an der Hitze gelegen haben. Zuvor hielten wir in dem malerischen Städtchen Positano, an dessen Strand einzelne Teilnehmer die Gelegenheit nutzten, im Meer zu baden. Trockenen Fußes, aber nicht trockener Hosen fuhren wir weiter. Paestum selbst war einst eine griechische Stadt, von der nun nur noch die Umrisse der Fundamente einiger Häuser zu sehen sind; nur einige gut erhaltene Tempel konnten bestaunt werden. Die Rückfahrt traten wir - mit Rücksicht auf das Körpergewicht vereinzelter Teilnehmer - mit dem Zug an und in Sorrent vollzog sich die gleiche Prozedur wie an jedem Abend: einkaufen beim Supermercator mit anschließendem Beieinandersitzen auf der Bungalowterrasse in Santa Fortunata.

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Projekttagebuch Kaliningrad 28.6.-3.7.2010

Eine Stadt der Gegensätze

1. Tag 28.06.2010, Abreise

Um 21 Uhr startete die erste Fahrt des Victor-Klemperer-Kollegs Berlin-Marzahn nach Kaliningrad, Russland. Geleitet und begleitet wurde die Fahrt von Fr. Pradel und Fr. Thomas. Insgesamt kamen acht Kollegiaten der Stufe 11 und 12 zusammen, mit dabei war auch die Tochter von Fr. Pradel. Treffpunkt war die Schule. Zwei Reisebusse sollten uns an diesem Abend ins 650 km entfernte Kaliningrad bringen.

 

2. Tag 29.06.2010

Nachdem alle ihre Reisetaschen verstaut und sich von ihren Angehörigen verabschiedet hatten, stiegen wir in die Busse ein, um nach ca. 12 Stunden zwar müde und zerknautscht, aber mit unglaublicher Vorfreude bepackt am Hotel Navigator auszusteigen.

Nach einer kurzen Pause ging es für die gut gelaunte Reisegruppe auch schon wieder auf Tour. Eine Stadtrundfahrt stand auf dem Programm. Der Stadtführer brachte uns die Stadtgeschichte und die Hintergründe der deutschen Besiedlung näher. Erster Haltepunkt war ein Teil der alten Stadtmauer, die Kaliningrad im Mittelalter vor Angriffen schützte. In dieser Stadtmauer war auch ein Museum untergebracht, das uns die Alltagsgegenstände aus der Zeit der deutschen Besiedlung zeigte. Zweiter Haltepunkt war eine alte deutsche Kathedrale auf der Insel Kneiphof. Zu dieser Kathedrale führt eine Brücke, die unter frisch Vermählten sehr bekannt ist, denn nach einem alten Brauch schließt das Brautpaar ein Schloss an das Gitter der Brücke, um damit ihre Liebe und Verbundenheit zu symbolisieren. Nach diesen beiden Besichtigungen stiegen wir wieder in den Bus und fuhren durch den hektisch-chaotischen Kaliningrader Verkehr zurück zum Hotel. Jeder freute sich auf die Dusche und das Bett. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.

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Abschlussfahrt Grundkurs Physik 2010

Wer hätte gedacht, dass Physik so viel Spaß machen kann !?

Nun, wir haben uns selbst ein Bild davon gemacht und sind am 31.03. nach Wolfsburg zum Phaeno gefahren.

Sicherlich wird sich nun der eine oder andere die Frage stellen, wer oder was das Phaeno ist. Es handelt sich um eine Experimentierlandschaft, bei der die Wissenschaft zum Anfassen im Vordergrund steht. Nachdem wir gemeinsam eine kleine Einführung im Bereich der ebenfalls vertretenden Biologie bekommen haben, “entdeckte“ jeder auf seine Weise die einzelnen Experimente.

Kleiner Hinweis: Man muss kein Profi im Bereich der Naturwissenschaften sein, da alle Experimente kinderleicht in ihrer Bedienung und ihrer Funktionsweise erklärt sind.

Auch wenn nun nicht jeder von uns gleich ein Physikstudium anstrebt, haben wir dennoch eine weitere Erkenntnis in unserem Leben gewonnen: Physik macht Spaß !!!

Anne Bundels

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60 min vom Hauptbahnhof Berlin
Innengestaltung Phaeno Gehirnströme bewegen Dinge
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Experimentieren mit Licht Staunen über Magnete Ende eines schönen Tages

 

Kampanien: Ein Tagesbericht (Iris Kitzelmann)

gelaufene Kilometer insgesamt: 75 km
durchschnittliche Kilometer am Tag: 12,5 km

Bilder: siehe Galerie/Kursfahrten

Tag I (Fr. 04.) - Anreise:

  • 11:30 Uhr am Flughafen Berlin Schönefeld mit den anderen getroffen
  • 16:04 Uhr Landung "Capodichino-Aerporto" in Neapel
  • anschließend mit dem Bus zum Bahnhof "Stazione Centrale" an der "Piazza Garibaldi"
  • 18:15 Uhr mit der Circumvesuviana (eine Art S-Bahn) nach Sorrent (Fahrzeit ca. 70min)
  • mit dem Bus bis zum "Campeggio Santa-Fortunata", unserer Unterkunft für die nächsten 7 Tage
  • nach unserer Ankunft wollten wir zum Strand runter, der war aber schon geschlossen
  • 21:30 Uhr Treffen im Zeltplatzrestaurant und Besprechung der Planung für den nächsten Tag
  • 00:30 Uhr ins Bett
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Romam videre et mori! (von Heiko Buchholz)

Es ist Sonntag, der Rest der Gruppe ist unterwegs nach Ostia. Nur Tom und ich sind in Rom geblieben. Es ist schwül und ab und zu regnet es. Ich fasse den Entschluss, Rom auf eigene Faust zu erkunden, nicht dass es das erste Mal wäre. So starte ich nun voller Enthusiasmus und Vorfreude. Nein, halt, das ist gelogen, eher treibt mich die Langeweile aus dem klimatisierten Hotelzimmer. Ich mache mich auf den Weg zum Bahnhof Termini, mal sehen was mich erwartet. Das erste, was mir auffällt, ist, dass die Luft in Rom nach einem kurzen Schauer ähnlich der im Alfred - Brehm - Haus ist und dass das Straßenpflaster ziemlich glatt wird.
Gegenüber von Termini ist ein ziemlich breiter Fußweg. Dort stehen einige Händler und preisen ihre Waren an. Darunter auch einer, der Küchenschürzen anbietet. Auf einer ist zu meinem Erstaunen das Konterfei von Mussolini abgebildet.

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Römisches Stadtverständnis

Warum Amore und nicht Amour? Warum lieber Mayonnaise statt Ketchup auf den Fritten? Darüber entscheidet zumeist der persönliche Geschmack und Rom heißt auf köstliche Art dem Bauch zu folgen. Es gibt keine allgemein gültige Formel, geschweige einen roten Ketchupfaden, an dem sich der gutgläubige Pauschaltourist, gute Laune-Wetterurlauber oder Kenner der Szene entlang hangeln könnte. Vielmehr muss sich jeder nicht heimische Stadtspäher die Frage stellen: Was will ich?
Hat man die Frage mit Bravour beantwortet, kann diese ungeheure Erkenntnis als geistiger Leitfaden oder als Gehhilfe in den unzähligen gemütlichen Gassenwäldern, welche mit kleinen und großen imposanten Bauwerken verschiedenster Epochen geschmückt sind, dienen. Soviel zum theoretischen Teil, um dieser Stadt zu begegnen. Da die Praxis für bekanntlich spiegelverkehrt agiert, ...

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