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Leistungskurs Physik im Technikmuseum Berlin

Am 27. Januar 2012 brach der Leistungskurs Physik des Victor-Klemperer-Kollegs nach dem Unterricht zu einem Besuch in das Technikmuseums Berlin auf.

Dies war genau der richtige Ort, um vieles, über was die Kollegiaten im Unterricht sprachen, live zu erleben.  Los ging es mit der Vorführung einer ausgestellten Dampfmaschine, die wie in einer Fabrikhalle des 19. Jahrhunderts die Energiequelle für allerlei Maschinen darstellte. Metallhobel, Fräsen und Bohrmaschinen wurden über Transmissionsriemen angetrieben.

Die vielen funktionsfähigen Modelle im Museum ermöglichten den Kollegiaten Technik und Wirkungsweisen hautnah zu entdecken und zu verstehen. Es gabt fast nichts, was das Technikmuseum nicht zu bieten hatte. Von Flugzeugen und Raketenantrieben bis hin zur Seefahrt war alles zu sehen. Vor allem aber der historische Hintergrund zeigte, wie sehr die Technik und dessen Fortschritt das Leben der Menschen verändert und beeinflusst hat.

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Auf den Spuren großer technischer Entwicklungen haben sich die Kollegiaten eine Menge neuer Anregungen für das Fach Physik holen können, um die Welt in der wir leben, noch besser zu verstehen. Mit diesem atemberaubenden Einblick in die Entwicklung von Mensch, Technik und Natur setzen die Kollegiaten des Victor-Klemperer-Kollegs ihren Unterricht mit gefestigter Motivation und ungebrochener Neugier fort.

Benjamin Umbreit, Februar 2012

 

Exkursion Leistungskurs Biologie, 15.11.2011

Axone, Synapsen und Dendriten in Aktionlkbio_15.11.2011_1

Auf zum Campus nach Berlin-Buch !

Hier führten wir, verkleidet als Wissenschaftler, einige Experimente der Neurobiologie selbst durch und werteten sie unter fachmännischer Anleitung aus.

Aus dem Unterricht sind uns Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Rezeptorpotenzial, Muskelpotenzial, Erregungsbildung und Erregungsleitung theoretisch vertraut.

Hier durften wir Potenzialmessungen an zwei verschiedenen Membranen selbst vornehmen. Und – die Ionen machen mit Markus und Sebastian fast das, was sie laut Theorie sollen. Eine wunderbare Bestätigung !

Regenwürmer wurden mechanisch gereizt, wofür Julia und Franziska ein ruhiges Händchen brauchten. Die entstehenden Aktionspotenziale wurden aufgezeichnet. Wir wissen jetzt, woran man Vorderende und Hinterende des Regenwurms unterscheiden kann und von welchem Ende die Erregungsleitung schneller funktioniert.

Kennt ihr den „Triceps-surae-Reflex“ ? Katja betätigt sich als Hämmerchenschwinger. Für eine Strecke von 172 cm brauchen die Aktionspotenziale etwa 40 Millisekunden. Bei Frau Lenzner erreichten die beteiligten Neuronen eine Leitungsgeschwindigkeit von 154 km/h. Wer bietet mehr ?

Mit Hilfe der Elektrooculographie – schweres Wort – messen wir die Augenbewegungen beim Lesen eines Textes. Erkennbar wird, dass Text lesen und Buchstabensalat lesen sich kaum unterscheiden. Aber warum schafft es keiner, starr auf einen Punkt zu schauen ? Wo überall hat Tanja beim Betrachten des Geländeplanes ihre Augen gehabt ?

Wo ist das Ende im Fingerlabyrinth ? Warum treten immer wieder Fehler auf, oder warum wird man wieder langsamer ? Welche Rolle spielt im Kopf von Franziska das Dopamin ?

Nach dem spaßigen Einstieg im Foyer des MDC „Fangen kann jeder“, probiert Jennifer das Zielspiel mit der Prismenbrille unter neuen Versuchsbedingungen. Auch zu später Stunde unter erschwerten Bedingungen – es ist nun mal keine Lernzeit mehr – bestätigt sie die von uns eingangs aufgestellte Vermutung.

Lernen am anderen Ort, offen sein für interessantes Neues oder Bestätigung der Theorie unter Praxisbedingungen, die wir am VKK nicht bieten können – um eine Erfahrung, nein um acht Erfahrungen reicher sind wir seit diesem Nachmittag.

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Unsere Axone, Synapsen und

Dendriten waren in Aktion.

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Museum für Musikinstrumente ? Für Musiker ein Muss.

Im Rahmen des Unterrichts besuchte der Musikkurs im September 2011 das Instrumentenmuseum in der Philharmonie. Bei einer Führung durch einen Mitarbeiter des Museums wurden die Spieltechniken verschiedener historischer Instrumente demonstriert, von der Drehleier bis zur Orgel, von der Äolsharfe bis zum Wurstfagott. Vor allem die Besonderheiten verschiedener Vorläufer des Klaviers, wie des Cembalos oder des Clavichords, fanden bei der Gruppe großes Interesse. Eine besondere Attraktion des Museums ist die Wurlitzer-Kinoorgel, die zu Beginn des XX. Jahrhunderts gebaut wurde und über schier unendliche Klangmöglichkeiten verfügt, was durch den die Gruppe führenden Mitarbeiter eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.

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„Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Antenne zu erden.“

Zum Funkerberg nach Königs Wusterhausen gelangt man am besten über die A10. Schon Kilometer vor dem Ziel sieht man den 210 m hohen, ehemaligen Sendemast 17. Hat man ihn einmal entdeckt, kann man sich nicht mehr verfahren.

Die Physik-Grundkurse der 13. Klassenstufe hatten sich verabredet, am 6. September 2011 gemeinsam mit Herrn Wolter das Sender- und Funktechnikmuseum zu besuchen. Zu oft war im letzten Semester von Schwingkreisen, Röhren, Modulation und Antennen die Rede gewesen, als dass man sich die Chance entgehen lassen konnte, in die Geschichte des Rundfunks in Deutschland einzutauchen.

Die ehemalige Sendeanlage in Königs Wusterhausen ist hierfür ein guter Ausgangspunkt. Von Herrn Dr. Neuendorf, Vorstandsmitglied des Förderverein "Sender KW", war zu erfahren, dass von hier aus die erste Radiosendung Deutschlands im Jahre 1922 über den Äther zu hören war. Mit Begeisterung und Sachverstand führte er uns durch die vielen technischen und historischen Details, die zur heutigen Radiotechnik führten. Ein Detektorradio wurde getestet, Heinrich Hertz' Funkenstrecke bewundert und über die vielen alten Radioapparate gestaunt. Deren Antennen waren zu Beginn so groß, dass sie bei Blitzeinschlag gefährlich werden konnten. Deshalb war der letzte Satz vor dem Sendeschluss stets: „Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Antenne zu erden.“

Victor Wolter

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Königs Wusterhausen Eingang Museum Dr. Neuendorf Sendemast 17
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Veränderliche Spule Publikum Im Kontrollzentrum Maschinensaal

 

 

Ab in das Landgericht

Am 25. und 26.5.2011 führten die E-Phasen-Kurse in Psychologie Exkursionen ins Landgericht durch. Es war schon eindrucksvoll, wie das Zusammenwirken von Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Angeklagtem funktioniert. Die Kollegiaten hatten die Aufgabe, entweder das gesamte Verhandlungsgeschehen zu beobachten oder sich auf eine Persönlichkeit in einer bestimmten sozialen Rolle zu konzentrieren. Im Unterricht hatten wir zuvor wichtige sozialpsychologische Prozesse besprochen. Nun war es sehr interessant zu sehen, wie aufwändig und gut vorbereitet ein Verfahren ist.

C. Segert

 
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