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SA- Sturmlokale als provisorische Haft- und Folterstätten

Ein Geschichtsprojekt unter Leitung von Frau Wiech und Herrn Senkbeil

Im Rahmen der Projekttage suchten wir einige heute im Stadtbild verschwundene Orte auf, welche Schauplätze grausamer Folterungen von Antifaschisten seitens der SA-Stürme bis zum Sommer 1933 waren, wie z.B. „Das älteste Sturmlokal des Berliner Ostens“ in der Petersburger Straße 94, damals unter „Keglerheim“ oder auch „Mörderkeller“ bekannt. Von hier aus trieb der SA- Sturm 5 unter dem Kommando Horst Wessels im Friedrichshain sein Unwesen.

Ein Schwerpunkt unserer Recherchen sollte aber der kleinstädtisch geprägte, sich idyllisch gebende Stadtbezirk Köpenick sein, in dem sich während einer Juniwoche im Jahre 1933 Schandtaten abspielten, welche die brutalen Übergriffe der SA- Stürme in anderen Teilen Berlins noch in den Schatten stellten.

Im Rahmen der Projektwoche haben wir eine Dokumentation erarbeitet, die von diesem Kapitel der Berliner Geschichte berichtet. Die Aufarbeitungen stützten sich auf Recherchen, die wir im Landesarchiv vornahmen, und können jederzeit im Geschichtsbereich eingesehen werden. Fotos von Originalschauplätzen reichern die Sammlung von Dokumenten und selbst angefertigten Essays an.

 

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Naturerkundungen in Mecklenburg

Vier Tage lang haben dreizehn sportliche Naturliebhaber Flora und Fauna der Mecklenburger Seenplatte vom Kajak aus erkundet. Dabei galt es aber nicht nur, auf Reiher und Gänse, auf Wasserpest und Seerosen zu achten, sondern auch, die touristischen Strukuturen dieses Bundeslandes zu erproben. Nach vier anstrengenden, anregenden und angenehmen Tagen war allen klar: Im nächsten Jahr wieder!

 

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Tanzprojekt - Sport mal anders

Unter der Leitung des im Tanzen sehr erfahrenen Herrn Schumann tanzten sich einige Kollegiaten durch die Projektwoche.

Hier ein Zusammenschnitt aus der Woche:

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Psychologie - in Theorie und Praxis

Wie jedes Jahr nutzten die Teilnehmer der Psychologiekurse unter Betreuung von Frau Böttcher und Frau Segert die Zeit, um sich besonderen Zielen bzw. Aufgaben der Psychologie zu widmen. Die Praxis und Theorie fanden sich so in zahlreichen Details.

Die Humboldt Universität bot den Kollegiaten des Victor-Klemperer-Kollegs gleich an mehreren Tagen mit Vorlesungen zu den Bereichen Emotionspsychologie, Organisationspsychologie, Sozialpsychologie und der Klinischen Psychologie einen Einblick ins Studentengeschehen. Zudem bestand die Chance, Kontakte zu knüpfen, die Uni-Atmosphäre zu genießen oder auch einfach zu beobachten.

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Am Mittwoch wurde das Landgericht zum Anlaufpunkt. Die Gruppe hatte die Aufgabe, ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags psychologisch zu begutachten. Besonders interessant war für uns die unterschiedliche Wahrnehmung der fünf Zeugen hinsichtlich des Geschehens.

Es folgte der Freitag. Für einige wurde das Kinderhospiz „Sonnenhof" zum gemeinsamen Treffpunkt, während sich die anderen im Victor-Klemperer-Kolleg dem IQ-Test stellten.

Das Kinderhospiz „Sonnenhof“ wurde vor acht Jahren in Pankow von der Björn-Schulz-Stiftung, benannt nach dem verstorbenen Sohn des Stiftungsgründers Jürgen Schulz, für unheilbar kranke Kinder und Jugendliche und deren Angehörige errichtet.

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Bei einem tiefgründigen Gespräch mit einer Kollegin und einem anschließenden Rundgang durch das Haus mit farbenfreudigen Gemälden an den Wänden und kindgerechter Möblierung wurde plausibel, dass dessen Gäste, wie die Kinder liebevoll genannt werden, für immer gehen müssen.

Aber wir haben gelernt, dass Sterbenszeit auch Lebenszeit bedeutet. Den Mitarbeitern gebührt viel Anerkennung für die unermüdliche Zuwendung und Fürsorge.

Wir haben in dieser Projektwoche viel gelernt und erlebt.