Wissenschaft und Leben

Auch dieses Jahr bot sich die einwöchige Möglichkeit, sich im Rahmen der Studienwoche einzig und allein dem Fach Psychologie sowohl theoretisch als auch praktisch zu nähern. In gut überlegter Vorplanung hatte jeder die Chance, nach eigener Zeitgestaltung, Methode und Mediennutzung seine Ideen einzubringen und so fand sich unser Themenschwerpunkt lange vor dem Beginn der Studienwoche: Leben.

Wir bildeten vier Gruppen, außerdem gab es auch Einzelarbeitsaufträge zu folgenden Themen: „Entwicklung im Bezug zum Erwachsenwerden“, „Das Wesen der Selbsthilfe und die Wirkung von Büchern zu dieser Thematik“, „Krise“, „Burnout“ sowie „Entwicklungsstörungen“ am besonderen Beispiel des „Autismus“.

Es wurden Beratungsstellen aufgesucht, Interviews geführt, in Bibliotheken recherchiert und in gemeinsamen Gesprächen Ergebnis für Ergebnis errungen.

Neben den frei gewählten Themen gab es auch dieses Jahr die Möglichkeit, dass Landgericht zu besuchen, um die dortigen Verhandlungen aus psychologischer Sichtweise zu betrachten.

Abschließend trafen wir uns gemeinsam beim Berliner Krisendienst. Dessen Angebot wird Berlinerinnen und Berlinern in Notsituationen zuteil. In einem eindrucksvollen Gespräch erfuhren wir vielerlei Bermerkenswertes über die Tätigkeiten der Therapeuten und Psychologen, welche 24 Stunden Einsatz zeigen.

Im Anschluss der Studienwoche präsentieren alle Teilnehmer ihre Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation, die wiederum frei gestaltet werden kann. Hierbei soll die Chance wahrgenommen werden, den Kurs einzubinden oder auch in Form einer Diskussion zu agieren.

Uns allen ist nach dieser abwechslungsreichen Studienwoche klar geworden, dass gerade die Chance, eine Woche lang einer Wissenschaft nachzugehen, sich effektiv gestaltete und wir viel Lehrreiches und Interessantes erfahren haben. Schließlich war es eine perfekte Übung zur Vorbereitung auf das Abitur und das kommende Studium.

Leonardo Ryssel, Q2 - LK Psychologie/ Frau Segert

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