FAQ - häufig gestellte FragenOrganisatorisches
Jederzeit. Allerdings hängt vom Anmeldezeitpunkt ab, wann Sie am VKK einsteigen können. Die Vorkurse starten zum Beispiel im Januar. Wer die Voraussetzungen für die Eignungsprüfung erfüllt, kann sich auch noch im Frühjahr anmelden. Und wer schon mal das Abitur angefangen hat, braucht unter bestimmten Bedingungen keinen Vorkurs und keine Eignungsprüfung. Rufen Sie einfach an. Dann erhalten Sie eine individuelle Antwort. Entweder Sie bewerben sich schriftlich oder – was günstiger ist - persönlich im Sekretariat der Schule. Dort kann man alle auftretenden Fragen schnell klären.
Sie müssen:
Genauere Auskünfte erhalten Sie telefonisch.
Nein. Der Besuch des VKK ist kostenfrei.
Mit Bestätigung der Aufnahme am VKK Berlin können Sie das Formblatt 2 für Ihren BAföG-Antrag im Sekretariat erhalten. Der Antrag selbst wird dann von Ihnen im zuständigen Amt für Ausbildungsförderung gestellt.
Möchten Sie BAföG bereits im Vorkurs beziehen, so muss der Antrag beim Amt für Ausbildungsförderung am Wohnort der Eltern gestellt werden. Für diesen Zeitraum bekommen Sie nämlich elternabhängiges BAföG. Ab Klasse 11 steht Ihnen ein elternunabhängiges BAföG zu. Der Antrag muss beim Amt für Ausbildungsförderung im Bezirksamt Lichtenberg gestellt werden. Eine ausführliche Darstellung der Förderungsbestimmungen für das BAföG finden Sie unter http://www.bafoeg.bmbf.de.
Ja. Da Sie vom VKK den Schülerausweis II bekommen, können Sie ermäßigt mit dem Azubi-Ticket fahren.
Mit dem Eintritt ins VKK, also zum ersten Schultag.
Das hängt von Ihren individuellen Umständen ab. Es kann durchaus sein, dass Ihre Eltern – bis Sie 25 Jahre alt sind – Kindergeld für Sie erhalten.
Nein, im Gegensatz zu den Berliner Schulen im ersten Bildungsweg bekommen Sie am VKK alle Lehrbücher von der Schule. Ausgabe und Rücknahme erfolgen über die sehr wachsame Schulbibliothek.
Neben den Büchern bekommen Sie z.B. Arbeitsblätter und Kopien kostenlos. Papier, Stifte, Taschenrechner, Hefter usw. müssen Sie sich jedoch selbst kaufen. Es gelten die Ferienreglungen für Berliner Schulen. Sie haben also genau so viel Ferien wie die anderen Schüler. Im Vorkurs haben Sie 20 Stunden pro Woche. Je nachdem, welchen Vorkurs Sie belegt haben, startet Ihr Unterricht um 8:30 Uhr, um 14:00 Uhr oder um 17:00 Uhr. Ab der 11. Klasse haben Sie 32 Stunden pro Woche. Der Unterricht beginnt in der Regel um 8:30 Uhr und endet spätestens um 15:30 Uhr.
Wieder die Schulbank drücken?
Es ist verständlich, dass Sie sich da Sorgen machen. Man vergisst so manches im Laufe der Zeit und auch das Lernen muss wieder geübt werden. Aber so viele vor Ihnen haben das auch geschafft – warum nicht auch Sie? Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Fest steht: mit Ernsthaftigkeit, Fleiß und Ausdauer schaffen jedes Jahr über 100 Kollegiaten ihr Abitur an unserer Schule. Schwer zu sagen: zu viele unterschiedliche Leute gibt es hier. Aber einige Dinge treten gehäuft auf: Leute, die aus den verschiedensten Gründen häufig in der Schule fehlen, haben es sehr schwer. Trotz Fördermaßnahmen und individuelle Hilfen führen diese Versäumnisse zu großen Lücken, die nur mit sehr viel Aufwand nachzuholen sind. Das schaffen nicht alle. Regelmäßige Unterrichtsteilnahme ist also eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg. Ein anderes Problem haben die, die das Kolleg nur als normalen Job sehen, den sie von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr ausüben, um anschließend Freizeit zu haben. Sie vergessen, dass nach dem Unterricht die Phase des Übens, und Lernens weitergeht und die Zeit der Hausaufgaben beginnt. Und es wird nicht selten sein, dass auch das Wochenende benötigt wird, um alle Aufgaben, Vorträge und Klausurvorbereitungen zu erledigen. Man muss das Abitur wirklich wollen – und sich dann voll darauf einlassen. Man macht es nicht nebenbei. Andere Kollegiaten wiederum gehen nach der Schule zu viel arbeiten. Sicher, ein kleiner Nebenjob tut der Haushaltskasse bestimmt gut, aber man darf es nicht übertreiben. Das Abitur zu machen ist wirklich ein Vollzeitjob. Nur wer das stets vor Augen hat, wird seine Chance angemessen nutzen. Nein, Sie müssen kein PC-Fachmann sein, bevor Sie ans VKK kommen. Aber es ist unser Ziel, Sie nicht ohne Computerkenntnisse aus unserer Schule zu entlassen. Zu wichtig sind solche Fähigkeiten inzwischen in Studium und Beruf geworden. Deshalb gibt es Lernphasen, in denen solche Kenntnisse systematisch erworben werden. Inhaltlich unterscheidet sich das VKK kaum von einem normalen Gymnasium. Die Lehrpläne sind identisch. Auch die Prüfungen sind im Wesentlichen die gleichen. Und das Abitur, das Sie erhalten, gibt Ihnen die gleichen Möglichkeiten wie den Gymnasiasten. Aber die Art und Weise, wie unterrichtet wird, ist durchaus verschieden. So gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, um dem ganz unterschiedlichen Kenntnisstand gerecht zu werden. Die Lehrer versuchen, die Leute dort „abzuholen“, wo sie sind – und nicht zu viel vorauszusetzen. Eine andere Besonderheit des Kollegs ist, dass die hier lernenden Leute Erwachsene sind. Sie haben also schon große Lebenserfahrung, führen einen Haushalt, manche haben Kinder und sind in den verschiedensten Berufen tätig gewesen. Das alles fließt in den Unterricht mit ein: in Diskussionen zu gesellschaftlichen Problemen, zu wirtschaftlichen und politischen Fragen. Hier prallen unterschiedlichste Sichtweisen aufeinander. Für viele ist das eine unheimlich spannende Zeit ... Gerhard Schröder, Ex-Daimler-Chef Jürgen Schrempp, Ex-BDI-Präsident Olaf Henkel, Cem Özdemir, Susanne Porsche, der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube, Norbert Blüm, Benno Ohnesorg, Uwe Timm und viele andere, ganz bodenständige z.B. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich gute Voraussetzungen für den neuen Lebensabschnitt schaffen. Sorgen Sie z.B. dafür, dass Sie in Zukunft viel Zeit in das Lernen investieren können. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder mit Ihrem Partner darüber, wie Sie Ihr Leben organisieren werden, wie Sie die Zeit auf Haushalt, Familie, Schule und Freizeit verteilen wollen. Denken Sie auch über die Finanzen nach. Vater Staat ist zwar nicht geizig und spendiert Ihnen elternunabhängiges BAföG, das Sie nicht zurückzahlen müssen. Trotzdem ist es für viele eine Zeit, in der das Geld ständig knapp ist. Es kann also nützlich sein, schon vorher darüber nachzudenken, wo man laufende Kosten reduzieren kann. Achten Sie auch darauf, dass Sie einen angemessenen und ruhigen Arbeitsplatz zu Hause haben. Sie werden so manche Stunde dort verbringen. Beim Lernen gelingen viele Dinge viel einfacher, wenn man es richtig macht. Wie paukt man zum Beispiel am besten Vokabeln? Wie lernt man Formeln auswendig? Was muss ich bei einem Vortrag beachten? Solche Dinge zu üben, ist das Ziel der Methodenwoche. Dabei geht es stets um Grundlegendes: das Halten von Referaten, Texterschließung, Gruppenarbeit, Umgang mit Word usw. Wer das beherrscht, hat es in allen Fächern leichter ... Noch nicht. Warten Sie ab, was Ihr Mathelehrer empfiehlt. Vielleicht reicht ja auch Ihr alter Rechner. Auf jeden Fall sollten Sie nicht beim nächsten Schnäppchen zugreifen ... Schulleben
Das ist ganz unterschiedlich. Oft bilden sich nach dem Unterricht kleine Lerngruppen im Foyer, die zusammen Hausaufgaben machen oder Probleme besprechen. Manche besuchen den Förderunterricht. Ab und zu werden auch Vorträge und Workshops angeboten, zum Beispiel zu Word, Excel oder OpenOffice. Es gibt auch Arbeitsgemeinschaften am VKK, natürlich die Kollegiatenvertretung und eine Kollegiatenzeitung. Es gibt eine ganze Reihe von Projekten und AGs. Das Angebot ändert sich ständig. Kollegiaten beteiligen sich an der AG Foto, gestalten die Schülerzeitung „Kleinpeter“, helfen Computer zu installieren, spielen Theater, singen im Chor, Trommeln in interessanten Rhythmen oder treiben Sport. Andere bereiten gemeinsam mit der KV die Schulfeste vor. Das wichtigste Fest im Schuljahr ist das Frühlingsfest. Hier treffen sich Lehrer, Kollegiaten und Ehemalige, um einen gemeinsamen Abend mit Gesprächen, Musik und Grillwürsten zu verbringen. Aber auch die Feiern zu Weihnachten sind gut besucht: sowohl die Feier für alle Schulangehörigen als auch die Kinderweihnachtsfeier, zu der immer der Weihnachtsmann kommt. Meistens schon, da die Kollegiatenvertretung und der Förderverein ja ihre Unkosten wieder hereinholen müssen. Aber es ist nicht viel (meist um die 2 Euro).
Jedes Jahr gibt es Kursfahrten, meistens innerhalb der Projektwoche. Nicht selten führen sie ins Ausland, nach England, Spanien, Italien ... Ja. In den letzten Jahren war die Woche vor den Sommerferien immer unsere Projektwoche. Es war jedes Mal sehr spannend, so kurz vor den Ferien noch einmal etwas ganz anderes mit den Lehrern und den Mitschülern zu machen. Manche haben in dieser Zeit auch Kursfahrten durchgeführt, z.B. nach Rom, London, Barcelona ... Kollegiatenvertretung
GKV steht für Gesamtkollegiatenvertreter.
Sie bildet sich aus allen Klassensprechern und Vertretern der Tutorenklassen.
KV steht für Kollegiatenvertretung.
Die KV bildet sich aus den Vertretern der GKV. In der Regel gehören dazu: der Schülersprecher (Hauptkollegiatensprecher), die Vertrauensschüler, der Kassenwart, ein Organisator, vier Vertreter für die Schulkonferenz und zwei für den BSA (Bezirksschüler-Ausschuss) und interessierte Mitkollegiaten, die die KV unterstützen möchten.
Die GKV trifft sich momentan einmal im Monat. Wenn etwas zu organisieren ist, trifft sich die KV häufiger, in der Regel einmal in der Woche. Komplettorganisation des Weihnachtsfestes, Unterstützung beim Kinderweihnachtsfest, Organisation und Durchführung des Abi-Frühstücks, Getränkeausgabe, Einlass und Auf- und Abbau des Frühlingsfestes. Victor-Klemperer-Kolleg
Ja, das stimmt. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Kollegiaten, die aus Charlottenburg, Lichtenrade, Mitte, aus Strausberg und Werneuchen gerade ans VKK kommen, um ihr Abitur hier zu machen. Für viele ist es sicher die verkehrsgünstige Lage, die zählt. Für andere hat der Leistungskurs Russisch besondere Bedeutung. Aber auch Leistungkurse in Chemie, Physik, Kunst, Latein, Mathe, Psychologie , Sozialwissenschaften und Musik gibt es nicht überall. Das VKK legt Wert auf eine große Bandbreite von Kursen. Auch solche Besonderheiten wie der Chor, das Theater, die Foto-AG und Religion könnten eine Rolle spielen. Möglicherweise sind auch die Bemühungen, eine moderne, multimediale Schule zu sein, ausschlaggebend. Manche schwärmen auch vom sehr persönlichen Klima am VKK, von den Kursfahrten und den Schulfesten – und den vielen neuen Menschen, die man kennenlernt. Vielleicht ist aber auch einfach der gute Ruf, den sich das VKK in den vergangenen Jahren erworben hat, ausschlaggebend. Das VKK liegt sehr verkehrsgünstig. Sie können es mit der S-Bahn und mit dem Bus erreichen. Auch Straßenbahnen fahren in der Nähe. Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Die genaue Lage finden Sie hier. Mehrfach wurden Befragungen durchgeführt, die immer wieder eines ergeben: Die Mehrzahl der Kollegiaten am VKK fühlt sich hier wohl, kann gut lernen und fühlt sich gerecht bewertet. Sie wissen, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, jeden Einzelnen zu unterstützen und seinen persönlichen Lebensweg zu berücksichtigen. Es werden Möglichkeiten geschaffen, Defizite abzubauen und Probleme zu lösen. Phasen der Reflexion über das gemeinsame Lernen wurden in das Semester eingebaut. Die Mehrzahl der Leute ist zwischen 23 und 28 Jahre alt. Junge Damen gibt es etwa genauso viel wie junge Männer. Sie sind Singles oder haben einen Partner. Manche sind verheiratet, andere haben schon Kinder. Die meisten führen einen eigenen Haushalt. In der Regel besitzen die Kollegiaten einen Realschulabschluss und haben eine Berufsausbildung hinter sich. Aber auch andere Konstellationen sind denkbar. Weitere Informationen finden Sie hier. Es gibt aber auch Außenseiter, die nicht in dieses Muster passen und es trotzdem schaffen: eine Mutter mit 6 Kindern, den Firmenbesitzer, der noch studieren möchte, die Beamtin, die in den höheren Dienst strebt, den FDP-Politiker, der sein Abitur nachholen möchte, der Russlanddeutsche, dessen Berufsabschluss nicht anerkannt wurde, die Vierzigjährige, die es sich selbst beweisen möchte und die junge Mutter, die ihrem Kind ein Vorbild sein möchte. Die Leute am Kolleg sind sehr verschieden. Es ist schwer zu glauben, dass Sie nicht hinein passen würden. Ganz verschieden. Jung, alt, dick und dünn, lustig oder eher ernst. Die meisten irgendwie dazwischen. Viele arbeiten schon einige Jahre im Zweiten Bildungsweg und besitzen einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Kollegiaten. Andere sind neu am VKK und bringen frische Ideen ins Kollegium. So wird jedes Jahr erneut darüber beraten, welcher Weg der beste ist, um Sie zum Abitur zu führen. Und das Lehrer-Schüler-Verhältnis wird von 97 % der 2008 befragten Kollegiaten als positiv bzw. angemessen bezeichnet. Ja, jeden Tag wird frisch gekocht. Ein Service der Cafeteria, den schon viele Kollegiaten nutzen. Victor Klemperer war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Er war Professor in Dresden (vor der Hitlerzeit), in Berlin, Greifswald und Halle (nach der Hitlerzeit) und berühmt für seine vorzüglichen Vorlesungen. Bekannt wurde er durch die Abhandlung LTI (Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reichs) und vor allem durch seine Tagebücher. Hier erfahren Sie mehr! Kurswahl
Immer Schritt für Schritt. Beim Anmelden zum Vorkurs wählen Sie schon die Fremdsprachen. Im Vorkurs wählen Sie dann für die E-Phase und dort dann für die gesamte Q-Phase. Aber das wird Ihnen stets genau und ausführlich erklärt. Viele Kurse sind zu Beginn ja noch Pflichtkurse, sodass Sie nicht wählen können. Bei den anderen können Sie nach Interesse und nach Ihren Fähigkeiten gehen – oder sich ausprobieren. Auf jeden Fall sollten Sie schon an die Q-Phase denken, z.B. Ihre Leistungskurse vorbereiten. Aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung wissen viele Kollegiaten schon recht genau, was sie einmal studieren wollen. Die Leistungskurswahl kann dann so erfolgen, dass man sich schon optimal auf dieses Studium vorbereitet. Wer also Medizin studieren möchte, sollte auf jeden Fall den Leistungskurs Biologie belegen; wer Ingenieur werden möchte, wählt Physik als Leistungskurs; wer Journalist werden möchte, wählt Deutsch und Politik. Nein. Mathematik ist zu wichtig. Deshalb ist Mathe in keinem Bundesland abwählbar. Aber die Anforderungen kann man durch entsprechende Kurswahl dosieren. Man muss ja Mathe nicht als Leistungsfach wählen – und nicht jeder muss sich einer Prüfung in Mathematik unterziehen. Und den Grundkurs kann jeder meistern. Abitur
Die Abiturprüfung besteht aus fünf Komponenten: zwei schriftliche Prüfungen in den Leistungskursfächern, eine schriftliche Prüfung in einem Grundkursfach und eine mündliche Prüfung in einem Grundkursfach. Seit kurzem gibt es noch zusätzlich die 5. Prüfungskomponente.
Die 5. Prüfungskomponente ist eine neue Prüfungsform, die in besonderer Weise auf die Studienzeit vorbereiten soll. Hier soll gezeigt werden, dass der Abiturient in der Lage ist, über einen längeren Zeitraum hinweg selbständig zu arbeiten und komplexere Zusammenhänge in einer schriftlichen Arbeit oder einer Präsentation zu erläutern. Es gibt mehrere Formen der 5. Prüfungskomponente. Die am häufigsten gewählte ist die Präsentationsprüfung. Die Präsentationsprüfung kann einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden und besteht aus zwei Teilen. Der Präsentationsteil ist ein mediengestützter Vortrag, bei dem auch die fachübergreifenden und fächerverbindenden Aspekte des Themas zum Ausdruck kommen. Dem schließt sich ein Prüfungsgespräch an. Das hört sich sich ziemlich schwierig an? Das ist es auch. Aber gehen Sie davon aus, dass Sie auch auf diesen Prüfungsteil langfristig und zielorientiert vorbereitet werden. Letztlich alle Noten der Q-Phase, also der 12. und 13. Klasse, zählen für das Abizeugnis. Nicht alle gehen gleichwertig in die Berechnung ein. Augenscheinlich sind die Prüfungsergebnisse am wichtigsten. Aber ... auch jede mündliche Note, die Sie fast täglich in irgendeinem Fach bekommen, fließt in den Abiturdurchschnitt ein. Ab dem ersten Tag am VKK bereiten Sie sich auf das Abitur vor. Denn nichts anderes ist das Ziel unserer gemeinsamen Arbeit in den 3,5 Jahren. Wer glaubt, sich in den 1-2 Wochen vor den Prüfungen alles Notwendige aneignen zu können, irrt. Auszahlen wird sich auf jeden Fall das systematische Arbeiten vom Vorkurs an - und später die langfristige Vorbereitung auf die eigenen Prüfungen. Eine gute Zeiteinteilung, die man konsequent einhält und trotzdem Raum für Erholung lässt, hat sich bei vielen schon als Schlüssel zum Erfolg herausgestellt. Nach den mündlichen und schriftlichen Prüfungen, Ende Juni, gibt es die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse. Lehrer und Schüler sind festlich angezogen, Reden werden gehalten, ein Kulturprogramm sorgt für künstlerische Umrahmung und man stößt anschließend mit Sekt an. Es ist ein besonderer Moment am Ende eines langen Weges. Na klar. Es gibt doch etwas zu feiern. Meist nehmen ein paar Leute aus dem Abiturjahrgang die Organisation in ihre Hand, mieten einen Saal, sorgen für das Buffet, drucken Einladungen und sammeln das Geld ein. Und dann ist es so weit. Die meisten Damen erscheinen im Ballkleid, die meisten Herren im Anzug und mit Schlips. Sie sehen wirklich chic aus. Viele Fotos werden gemacht, einige Reden gehalten, Abschiedsszenen sind zu beobachten und sogar Tränen fließen. Viele Kollegiaten bedanken sich bei ihren Tutoren und Lehrern und so manche nette Geschichte wird erzählt. Ist dann alles gesagt und aufgegessen beginnt der Tanz - natürlich mit einem langsamen Walzer. Und später, na das werden Sie dann ja sehen ... Studienwahl
JA. Einmal pro Monat kommt ein kompetenter Mitarbeiter (in den letzten Jahren war es Frau Kraft) vom Arbeitsamt und stellt sich in Einzelgesprächen eine halbe Stunde lang Ihren Fragen. Hier werden Sie auch Fragen hinsichtlich Ihrer Studienwahl und evtl. NC-Beschränkungen los. Außerdem stellt sich diesem Thema auch Herr Pietraßyk-Kendziorra, der neben seiner Tätigkeit an der Schule auch noch Studenten an der HU betreut.
|