Start Das VKK Erfahrungsberichte

Vera S., 31 Jahre, 2 Kinder – Abijahrgang 2009:

Ich habe es geschafft!

Ja und ich bin stolz darauf, mein Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg gemacht zu haben. Die Leute, die mir sagten, „das hättest Du schon vor mehr als 10 Jahren haben können“, die irren. Ich gehörte nämlich zu der Sorte rebellischer Teenies, die ihr Abi abgebrochen hat, Geld verdienen wollte und nicht auf ihre Eltern gehört hat. Doch nach einem gewissen Reifungsprozess habe ich mich gefragt: Soll das alles gewesen sein? Es sind noch gut 35 Jahre bis zur Rente, solange weiter kellnern? Was mache ich nur? Ich habe kein Abitur, also auch keine Chance auf ein Studium. – Meine Schlussfolgerung: Ich gehe noch mal zur Schule und mache mein Abitur.

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Kevin Hönicke, Abijahrgang 2007:

Victor-Klemperer-Kolleg: Mein Beweis für den Satz:
Du lernst nicht für die Lehrer, sondern für`s Leben.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich damals am Ende der 10. Klasse freute, endlich die Schule hinter mir zu lassen und in das Berufsleben in eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker zu starten. Trotzdem hatte ich den Gedanken , dass der Beruf Lehrer auch ein erstrebenswerter Beruf sein müsste, und dass mir dieser bestimmt Freude machen würde. Jedoch wusste ich, dass ich dafür das Abitur machen und dann noch studieren müsste. Darauf hatte ich nun aber gar keine Lust, da ich einen guten Realschulabschluss hatte und dafür nie wirklich gelernt habe. DSC06014b_ji klein
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Fatima Bretzel, Abijahrgang 2007:

Meine Zeit am VKK

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Lächelnde, glückliche und zufriedene Schüler die Freude am Lernen haben – eine Aussage, der ich in etwa so vertraute, wie denen der Reiseveranstalter, die einem von sauberen und komfortablen 1 Sterne Hotels erzählen wollten.

 

Zu meiner großen Überraschung sollte ich bald selbst ein Teil dieser Welt werden und eine Zeit erleben, die die schönste und wertvollste meines Lebens werden sollte.

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Tobias Schumann, Abijahrgang 2007:

Drei Jahre VKK - Ein kleines Resümee

Da stand ich also vor vier Jahren: In Bayern, fernab aller Zivilisation, verkaufte Bier und Brotzeit an Wanderer oder schraubte an irgendwelchen kaputten Dingen herum. "Bis zum Ende deiner Tage willst du das aber nicht machen", dachte ich mir. Und als mir dann meine eigne Chefin sagte, sie würde mich entlassen, wenn ich nicht endlich mein Abitur machen würde, da habe ich dann selbst gekündigt und mir eine Schule gesucht.

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Kerstin Liewald, Abijahrgang 2001:

Der Zweite Bildungsweg - macht das Sinn?

Wenn es mit dem ersten Bildungsweg nicht gleich klappt, aus welchen Gründen auch immer, nicht verzagen, denn es gibt ja zum Glück noch den so genannten Zweiten Bildungsweg.
Ich habe mich in meinem Leben schon sehr früh für den "Zweiten Bildungsweg" entschieden. Es gibt ja unzählige Gründe, warum der so genannte normale Lebensweg mit Kindergarten - Schule - Berufsausbildung - Studium, nicht immer so funktioniert, wie es sich manch einer vorstellt. Mal ehrlich, der so genannte "gerade" Weg ist doch auch etwas langweilig. Erst die Kurven und Umwege machen das Leben spannend und erfahrungsreich.
So auch mein Leben.

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