Neun Kollegiaten trafen sich mit ihren Kameras an drei Tagen an drei Orten der Innenstadt, wo sie den Auftrag erhielten, ein Objekt drei Mal aus verschiedenen Perspektiven festzuhalten. Danach begaben sich alle Projektteilnehmer auf die Suche nach Motiven in das Umfeld des Brandenburger Tores, des Reichstages und des Hauptbahnhofes. Hier versuchte jeder seinen eigenen Blick auf Berlin einzufangen und festzuhalten.
Die Fortsetzung des Fotoprojektes aus dem vergangenen Schuljahr erfolgte unter der Leitung einer Kollegiatin aus der E-Phase, sowie eines Kollegiaten der Q-Phase.
Das Thema wurde um den Schwerpunkt „Kontraste“ erweitert, das ermöglichte den Kollegiaten, die schon im letzten Jahr am Fotoprojekt teilgenommen hatten, ihre Fähigkeiten auszubauen und den Blick weiter zu schärfen.
Die Ergebnisse des Projektes wurden am Tag der Präsentation mit Hilfe einer Installation Lehrern und Kollegiaten zugänglich gemacht, die besten wurden gerahmt und ausgestellt. Diese Fotos sind in einer Dauerausstellung in der vierten Etage des Schulgebäudes zu besichtigen.
Eine Woche Psychologie pur
In Anlehnung an die Inhalte des vergangenen Jahres sind wir auch im Juli 2009 wieder auf den Spuren der Beratungsstellen, aber auch im weitesten Sinn auf den Spuren der Institutionen gewandelt, in denen man psychologische Themen praktisch gut umgesetzt sieht.
Am 7.7. und 9.7. waren wir aufmerksame Zuhörer in verschiedenen Vorlesungen an der Humboldt-Universität und erfuhren sehr viel Interessantes zu Phänomenen der Gedächtnis-, Emotions-, Entwicklungs- und Sozialpsychologie. Schade, dass erst eine Woche später die Professorin (Emotionspsychologie) das Thema behandeln wollte, wer zu wem in der Liebe passt.- Ebenso beeindruckend war für uns, wie in einem Prozess am 8.7. im Landgericht Recht gesprochen wird. Gerade das Zusammenspiel zwischen Richter, Schöffen, Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Angeklagtem bietet für psychologisch Interessierte reichlich Diskussionsstoff. Übrigens wurde über einen Angeklagten verhandelt, der sich immerhin zu 66 Delikten zu äußern hatte, hauptsächlich zu Betrugsdelikten. Am letzten Projekttag informierten wir uns im Berliner Krisendienst, wie er aufgebaut ist, wer dort arbeitet und mit welchen Problemen sich die Klienten an die professionellen Berater wenden. Wir haben also an den vier Tagen sehr viel Wissenswertes erfahren.
Auf den Spuren von Gerhart Hauptmann, Heinrich von Kleist, Theodor Fontane und Bertolt Brecht.
Wir, von der Gruppe „ Freunde der deutschen Literatur“, haben uns auf den Weg gemacht, um uns einen Eindruck über das Leben dieser Literaten zu verschaffen. Start war in Berlin, eigentlich in Erkner, wo Hauptmann drei seiner bedeutendsten Stücke geschrieben hat („Fasching“, „Bahnwärter Thiel“, „Vor Sonnenaufgang“), dann den Wannsee entlang, wo Theodor Fontane seine Inspiration und Heinrich von Kleist den Tod fand, nach Berlin - Mitte, wo der in Augsburg geboren Bertolt Brecht die Theaterlandschaft eroberte. Unser Projekt wurde mit Zitaten aus den Schriftstücken der Literaten des deutschen Realismus und der Moderne begleitet. Keiner von ihnen war gebürtiger Berliner, aber sie hatten eines gemeinsam, sie fanden in der Stadt ihre Muse. Am letzten Tag unseres Projektes ließen wir uns aus dem Kochbuch von Theodor Fontane begeistern und kochten gemeinsam mit Frau Greif ein Gericht. (von Nuri Ilhan)
Romfahrt (7.7.09 –13.7.09)
Eindrücke von der Romfahrt (7.7.09 –13.7.09), von den Teilnehmern spontan aufgeschrieben am letzten Abend am Lido von Ostia.
Eine nette und interessierte Gruppe.
Viele Wege führen nach Rom. Einer davon über das VKK. Super Reise!
Die Romfahrt hat mir sehr gut gefallen, und ich finde es toll, dass die Schule so etwa möglich macht.
Auf den Spuren der alten Römer, mit Hilfe des VKK!
Es war eine tolle Fahrt, und es ist super, dass die Schule so etwas ermöglicht.
Die Reise nach Rom war abwechslungsreich und erholsam. Immer wieder gern!
Tolles Wetter, tolles Meer, Sonne satt, was will man mehr?
Rom bedeutet: Viel zu sehen, viel Sonne und viel Spaß.
Gutes Wetter und sehr heiß, aber auch sehr interessant und lehrreich. Es hat Spaß gemacht!
Bella Italia, vediamo molti. Il sole, Roma e tutto sono bueno. Buon viage..
Trotz Programm auch noch Zeit für persönliche Unternehmungen.
Wunderschöner Sonnenschein, Meer und Strand zum Glücklichsein. Von der Schule in die Ferne, reisen wir immer wieder gerne.
Rom hat viel zu sagen, da auch Steine sprechen können. Jedoch bleibt immer etwas übrig, was man noch sehen kann. Danke an das VKK für das für die Ermöglichung.
Projekt: Radeln durch Brandenburg
Brandenburgische Fahrradwege erkunden, brandenburgische Wasserwege erpaddeln, brandenburgische Zeltplätze erproben - und das alles, um Berliner Industriegeschichte zu erforschen! In diesem Sinne machten sich dreizehn Kollegiaten nach Niederfinow auf den Weg und genossen dort nicht nur viel Natur und Wasser, sondern erkundeten auch die Bedeutung des Finowkanals, das Schiffshebewerk und die Hafenstadt Oderberg.
Adobe Flash Player nicht installiert oder älter als 9.0.115!
Projekt: Chemie
Mit der Seife fing es an. Und dann?
Chemie zum Anfassen.
Schmutz ist Materie am falschen Platz und er kann so hartnäckig sein. Mit zahlreichen Experimenten haben wir an 4 Tagen die Wirkung von Seife & Co. untersucht.
Wir sahen wie Bleichmittel, optische Aufheller und Tenside im Waschmittel reagieren. Zum Einsatz kamen normale Waschmittel, Waschnüsse und ein spezielles Fleckensalz. Viele Ergebnisse unserer Experimente stellten wir am Tag der Präsentation vor. Somit konnte sich jeder sein eigenes Urteil zu den verschiedenen Produkten bilden.
Projekt: Aquarellmalerei
11 Teilnehmer aus der E-und Q-Phase stürzten sich gemeinsam in das Abenteuer „Aquarellmalerei“. Nach einer kurzen theoretischen Einführungsphase begannen wir zu malen; zuerst einfache Übungen, anschließend ausgesuchte Motive und zuletzt Naturstudium im Umfeld der Schule.
Die Teilnehmer konnten nach harten Kämpfen mit dem feuchten und widerspenstigen Material Erfolge und wahre Meisterwerke hervorbringen.
Für viele der Teilnehmer war die Projektwoche leider zu kurz, um tiefer in die Materie der Aquarellmalerei einzutauchen, aber sehr gerne würden sie im nächsten Jahr wieder die Herausforderung wagen.
Projekt: Beachvolleyball
Der weiche gelbe Sand und die noch kühle Morgensonne waren ideale Anfangsbedingungen für ein paar Spiele zum Warmwerden. Zwar bereitete der weiche, ungewohnte Untergrund dem einen oder anderen sichtliche Probleme in der Fortbewegung, aber der Ehrgeiz sorgte schon bald für Erfolge.
Unsere Sportlehrer unterstützten die Teams mit wertvollen Tipps und Verbesserungsvorschlägen.
Die Übungen der drei Tage zeigten eindeutige Erfolge, so dass es zu einem fortschrittlichen Spielen aller Mannschaften kam. Man merkte von Zeit zu Zeit, dass sich die Spieler verbesserten, die Spieltechniken wurden präziser und gingen leichter von der Hand.
Kollegiaten fliegen durch die Luft.
Abschließend kann gesagt werden, dass die Projektwoche allen beteiligten Spielern viel Spaß gebracht hat und die Erfolge sich beim Sportfest in der kommenden Woche sehen lassen werden.
Projekt: Leselust statt Lesefrust
In unserem Projekt haben wir uns mit dem Thema der Darstellung des Großstadt-Lebens in der Gegenwartsliteratur beschäftigt. Nach verschiedenen Leseproben hat sich jeder Teilnehmer für die Lektüre eines Buches entschieden.
Nach dem Lesen sind als Ergebnisse eine Zusammenfassung, eine eigene Rezension sowie als Audiodatei ein eingelesener Textauszug entstanden.
Projekt: AquaDom & Sealife Berlin
Abtauchen in eine fantastische Welt mit sauberem Wasser aus Berliner Wasserwerken
30 verschiedene Becken in allen Formen und Größen und der AquaDom als besonderes Highlight gewährten uns faszinierende Einblicke in das Leben unter Wasser. Von den Quellen der Spree aus führt der Rundgang im Sea Life Berlin dem Lauf des Wassers folgend bis in die Nordsee und den Atlantik.
Zu Gast bei den Bewohnern der Unterwasserwelt – Berliner Kollegiaten tauchen ab.
In Berlin hat der Mensch den Charakter der Spree völlig verändert. Aus dem natürlichen Flussbett entstanden im Laufe der Zeit die eingeengten, begradigten Spreekanäle, die trotz massiver menschlicher Eingriffe reichlich Leben beherbergen.
Typische Bewohner der Berliner Gewässer sind u.a. Karpfen und Rotfedern. Für sauberes Wasser tragen die 10 Wasserwerke in Berlin bei. In einem der ältesten Wasserwerke waren die Kollegiaten des Victor-Klemperer – Kollegs.