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Studienfahrt Irland 2017

irland 17 016Gut gelaunt machten sich am 10.07.2017 die Teilnehmer der Kursfahrt nach Irland auf dem Weg zum Flughafen Schönefeld, um von dort nach Dublin und in eine Woche voller spannender Orte und Momente zu fliegen. Das erste Highlight gab es schon vor dem Abflug: In Berlin regnete es in Strömen und verzögerte so den geplanten Start um anderthalb Stunden.

Etwas abgehetzt erreichte die Gruppe am späten Nachmittag die berühmte Klosteranlage Clanmacnoise, mit ihrer reichen Geschichte – Jahre 544 von St. Ciarán gegründet, erlangte sie Weltruhm für die Fähigkeiten der Kalligraphie und dem Dekorieren von Buchseiten – und konnte bei für irische Verhältnisse erstaunlich guten Wetter alte Mauern, Kreuze und einen Turm bestaunen. Den ersten Abend verbrachte man in Galway an der Westküste Irlands, wo man die vielen kleinen Straßen mit bunten Wimpeln und Blumenkästen, Kirchen und Parks sowie den Hafen erkundete.

Dienstag startete die Gruppe zu dem Tagesausflug in den Nationalpark Burren und zu den Cliffs of Moher – beide Schauplätze sind berühmt für ihre atemberaubende Natur und man wurde nicht enttäuscht. Die großen Steine des ehemalig unter dem Meeresspiegel gelegene Burren beheimatet eine Vielzahl von Pflanzen, die eigentlich in verschiedenen Klimazonen gedeihen und an den acht Kilometer langen Wanderweg entlang der Klippen kann man aus 214 Metern in die Tiefe und über die Weiten des atlantischen Ozeans blicken.

Mit dem Malahide Castle besuchte man am Mittwoch ein wunderschönes kleines Schloss im Norden Irlands. Bis vor ein paar Jahrzehnten war dies sogar noch bewohnt und die Familiengeschichte der Besitzer reicht über 800 Jahre weit zurück. Es gab beeindruckende Holzvertäfelungen und imposante Marmorkamine zu bestaunen, dazu bunte Wände die aussahen, als wären sie gerade eben gestrichen worden. Für die ganz Mutigen gab es auch noch den Hausgeist Puck, mit dem man über ein Schlüsselloch Kontakt aufnehmen konnte. Die meisten begnügten sich allerdings mit einem Spaziergang in der weitreichenden Gartenanlage, in welcher es weiße Pfauen und Schmetterlinge zu bestaunen gab. Ein Abschluss bildete der Ausflug mit einem Besuch am Strand an welchen man unter strahlend blauen Himmel Muscheln suchen oder sich seiner Kleidung entledigen konnte, um in das kühle Nass zu springen.

Laufintensiv gestaltete sich der Donnerstag in Dublin. In einem Stadtrundgang erkundete man so mache Ecke der Hauptstadt Irlands und lernte den Grund für die vielen verschiedenen Türen kennen, die man so oft auf Postkarten abgebildet sieht, aber auch Denkmäler wie das des Autors Orcar Wilde oder das der großen Hungersnot in den Jahren 1845 bis 1852, die 1 Million Menschenleben forderte. Interessierte besuchten darüber hinaus die alte Bibliothek des Trinity College und das berühmte „Book of Kells“ und natürlich blieb die Zeit, in diversen Läden nach kleinen Andenken zu suchen. Von Livemusik begleitet saß man am Abend im Pub und ließ den letzten Abend vor dem Heimflug gemütlich ausklingen.

Zurück bleibt eine beeindruckende Erfahrung, in der man Irland kennen und lieben lernen durfte und die doch viel zu kurz war – ein klares Zeichen dafür, die grüne Insel in naher Zukunft noch einmal zu besuchen!

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